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Gastrosophie, Gastronomie, Sammelleidenschaft – vereint durch Speisekarten, beschrieben durch kurze Beiträge, Web-Tipps, Ideen und Ansichten.
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Online-Menü

Eingetragen am 2005-02-18 20:19 von Thorsten Sommer unter #blogging.

Online-Speisekarten gibt es zwar, sie sind qualitativ jedoch eher Naja als alles andere. (Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Einfach melden!) – Jetzt habe ich aber (durch einen Tipp von Holger) was sehr Interessantes gefunden: Ein Online-Menü zum Selberzusammenstellen!

Beim Roten Ochs in Forchheim kann man sich online selbst ein Menü zusammen- und auch gleich vorbestellen. Eine tolle Idee, die sauber umgesetzt wurde.

Damit nicht genug: Wer weiter in den Seiten des Roten Ochs stöbert, findet darüber hinaus noch die Möglichkeit, Fragen zu Essen und Trinken, zu Tischdekoration oder zur Organisation einer Party zu stellen, die der Küchenmeister gerne beantwortet. Alle bisher gestellten Fragen und Antworten finden sich ebenfalls dort. So ganz nebenbei zeigt sich dabei, dass dieses Angebot bereits seit 1998 existiert.

Und dann gibt es außerdem noch einen Serviettenfaltkurs, das aktuelle Biergarten-Wetter, Karpfen-Infos, Cocktail-Rezepte, Umfragen (die aktuelle zum Rauchverbot in der Gastronomie mit mehr als 500 Teilnehmern!), Online-Speisekarten und Online-Reservierung. – Wow! Je länger ich draufschaue, desto beeindruckter bin ich.

Die Website hat der Besitzer des Roten Ochs, Konni Scheller, selbst aufgebaut. Gestalterisch ist die Seite nicht gerade die allerschönste, aber das ist auch gar nicht die Philosophie von Herrn Scheller (der ich mich, was Seitengestaltung angeht, gerne anschließe). Inhaltlich bleibt sie eine echte Perle im Netz. Man sieht, dass darin viel Zeit und Mühe investiert wurde. Respekt!

Interessieren würde mich noch, wieviel diese Seite – und vor allem die Menüzusammenstellung – zum Umsatz beiträgt. Herr Scheller?

tags
#menükarten

Drei Kommentare:

Restaurant-Websites erhalten oft nur wenige Besucher. Sie dümpeln irgendwo im Web.

Herr Scheller aber macht es genau richtig. Und zwar über fachbezogenen Content ohne Design-Schnick-Schnack. Besucher erhält er allein schon genug über seine Topposition bei Google zum Serviettenfaltkurs. So macht man auf sich aufmerksam!

Finde ich klasse!

Theo, 2005-02-19 13:39

Natürlich kann man nicht nachweisen, wieviel Umsatz zusätzlich generiert wird. Die Möglichkeit für die Gäste, Ihr Menü schon von zu Hause aus zusammenzustellen, spart mir jedoch eine Menge Arbeit. Bei einer Zusammenstellung "live" im Restaurant gehen gut ein bis zwei Stunden Arbeitzeit drauf. Und natürlich bringt die Präsentation an sich schon den ein oder anderen dazu, gleich bei mir zu bestellen, anstatt sich noch weitere Angebote einzuholen.

Gestalterisch muss ich dringend was tun - aber kochen muss ich schließlich auch noch.

Konni Scheller, 2005-02-21 12:08

Trackback: Die besten Online-Speisekarten? ] Habe aus Jux und Dollerei mal die Speisekarten der für den Gastro Award 2008 nominierten Betriebe gesichtet. Wollte mal sehen, ob im Web dargestellte Karten mittlerweile mehr taugen. – Hier meine Erkenntnisse (wie gewohnt zusammen mit einigen bissigen Kom

Speisekarten-Blog, 2008-04-17 23:19

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