Speisekarten-Blog

Immer wieder schön – einfache Karten

Eingetragen am 2016-09-13 20:52 von Thorsten Sommer unter #blogging.

Ich freue mich immer sehr, wenn ich solche Kleinode (im wahrsten Sinne des Wortes) entdecke:

Ein hochwertiger Papierbogen, DIN A4, im Zweibruch-Wickelfalz. Innen genauso liebevoll uns aussagekräftig gestaltet:

Aus meiner Sicht sagt diese Karte alles wichtige aus, kurz und präzise auf den Punkt gebracht.

PS: Der Verweis auf die Allergene ist aus meiner Sicht eine zulässige Umsetzung der LMIV.

Nicht mehr ganz aktuell

Eingetragen am 2016-09-07 18:46 von Thorsten Sommer unter #gastronomie.

Nicht mehr ganz aktuell, wenn es auch zum Vintage-Look des Betriebes passt.

Offener Brief an Team von gutefrage.net

Eingetragen am 2016-08-18 19:25 von Thorsten Sommer unter #interna.

In eigener Sache – nachdem mein Account ohne Vorwarnung gelöscht wurde:

Hola, „Team von gutefrage.de“ …

nach sechseinhalb Jahren Mitgliedschaft bei eurer „Frage-Antwort-Plattform“ und mehr als 50 Antworten mit vielen positiven Bewertungen habt ihr am Montag ohne jede Vorwarnung meinen Account gelöscht.

Ihr begründet euren Ausschluss mit dem Verweis auf eure Richtlinien; demnach handelt es sich bei der Speisekarten-Seite für euch um „Kommerzielle Werbung, Linkspam [bzw.] Eigenwerbung“. Und „Verweise auf eigene Profile in anderen Portalen“ sind euch auch ein Dorn im Auge.

Ich finde es bemerkenswert und bedauerlich, dass meine kleine, private, explizit non-kommerzielle Seite mit dem in über 30 Jahren gesammeltem Expertenwissen zu Speisekarten für euch keine zitierfähige Quelle darstellt und damit keine valide Antwort in eurer Plattform sein darf.

Angesichts eurer heftigen Reaktion bedroht die Speisekarten-Seite wohl eher euer gesamtes Geschäftsmodell.

Da ihr also kein Interesse mehr an meinem Expertenwissen habt, habe ich auch kein Interesse mehr daran, mich an eurer Plattform zu beteiligen.

Übrigens: Die Speisekarten-Seite kommt auch ohne euch gut über die Runden. Antworten zu allen guten Fragen rund um Speisekarten findet man nämlich jederzeit weiterhin hier – fundiert, unzensiert, kosten- und werbefrei.

Uuuuund … tschüss!
thSo

Weinempfehlung falsch & richtig

Eingetragen am 2016-07-06 11:32 von Thorsten Sommer unter #blogging.

Falsch und richtig liegen auch auf Getränkekarten manchmal recht nah beieinander:

Neuer Link: Pixabay

Eingetragen am 2016-03-11 18:09 von Thorsten Sommer unter #web-tipps.

Mit Pixabay hat es ein weiterer Bilderdienst in die Speisekarten-Links geschafft – in der Kategorie „Bilder, Fotos und Clipart“. Das Besondere an Pixabay ist, dass hier ausschließlich CC0-Bilder bereitgestellt werden. D. h. Bilder, die frei und kostenlos ohne Einschränkung oder Namensnennung auch kommerziell genutzt werden können.

Zusatzstoffe sind was Gutes, oder?

Eingetragen am 2016-03-06 16:47 von Thorsten Sommer unter #blogging.

In der Rubrik „Speisekarten aus der Hölle“ heute: „Mama, darf ich das mit dem halben Alphabet haben?“

Obwohl ich den Räuberteller immer noch gut finde.

Von der Verschwendung von Exzellenz

Eingetragen am 2016-03-05 15:04 von Thorsten Sommer unter #andererseits.

Ein weiterer inhaltlicher und sprachlicher Hochgenuss von Felix Schwenzel:

unsere (gefühlte) lebenswirklichkeit sieht anders aus. hochbegabte kreative verschwenden ihre fähigkeiten in werbeagenturen, um andere leute zum kauf zu manipulieren. begabte programmierer verschwenden ihre besten jahre um mauern um datensilos und filterblasen zu verstärken oder erpressungssoftware zu schreiben. tausende hochbegabte ingenieure tüfteln an technlogien, um verbrennungsmotoren zu bauen oder prüfverfahren auszuhebeln. talentierte journalisten und autoren verwenden ihr ganze ernergie darauf, clickbaits möglichst manipulativ zu formulieren oder suchmaschinenoptimiert zu schreiben. wenn wir, statt uns in unseren frustrierenden filterblasen umzuschauen, in denen nichts richtig zu funktionieren scheint und die angeblich besten manager deutschlands es noch nichtmal schaffen einen flughafen zu bauen, wenn wir dann also einen film sehen, in dem die menschen etwas auf die reihe bekommen, wenn wir menschen sehen, die talentiert sind und gleichzeitig versuchen eine beule ins universum zu schlagen, dann schöpfen wir hoffnung.

[ via: wirres.net ]

Recht hat er, der Mann. Punkt.

iBeacons an ÖPNV-Haltestellen

Eingetragen am 2016-01-05 23:01 von Thorsten Sommer unter #andererseits.

Hoffentlich arbeitet schon jemand an dieser Idee (wenn nicht, melde ich hiermit Urheberschaft an ;-)): iBeacons an allen Haltestellen des ÖPNV installieren und mit der passenden App die Abfahrtzeiten (natürlich live) pushen.

Vorteile: Die Ortung funtioniert auch in der U-Bahn. Teure Anzeigetafeln und Pläne für die Abfahrtzeiten können entfallen. Und wenn der Kanal schon etabliert ist, kann darüber gleich das passende Ticket gelöst werden. Dann noch iBeacons in die Fahrzeuge, und Ticketverkauf und Kontrolle gehen deutlich schneller. Volle Anonymität kann gewährleistet werden. Und die Nutzer werden wieder unsichtbar, sobald sie Fahrzeug und Haltestelle weit genug hinter sich gelassen haben. So weit, so praktisch. Was habe ich übersehen? Und warum gibt es das nicht längst?

Zeitschriftenverleger sind weinerliche Profitgeier

Eingetragen am 2016-01-02 11:08 von Thorsten Sommer unter #andererseits.

Ich kann das Gejammere über die Werbeblocker nicht mehr hören. Die aktuellen Versuche der Zeitschriftenverleger, Werbeblocker rechtlich anzugehen, sind einfach nur lächerlich. Verfahren statt Content. Der Schuss geht auf jeden Fall nach hinten los.

Erste Fehleinschätzung des jammernden VDZ, vertreten durch Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer, in einer aktuellen dpa-Meldung: „[ … ] Content soll frei und umsonst und in bester Qualität verfügbar sein.“ – So ein Quatsch. Content sollte beste Qualität haben, meinetwegen, sonst lohnt sich das Lesen ja nicht. Frei sowieso, sonst liest es erst recht keiner. Von „umsonst“ im Sinne von „unbezahlt“ hat jedoch bisher keiner geredet. Für Content in bester Qualität zahle ich gerne. Bücher, Filme, Musik machen es schon vor. Was ich nicht akzeptiere, sind Werbung und Benutzerprofile (darum geht es den Werbetreibenden ja mittlerweile vordringlich) als Bezahlung für Content. Dann schon lieber Paywalls.

Aber da würden den Zeitungsverlegern ja erst recht die Felle davonschwimmen. Denn wer will heutzutage ernsthaft von gutem Content sprechen, wenn er an die aktuellen Presseerzeugnisse denkt (Ich sage hier nur mal: Stern, Bunte, Gala, Bild.) Für diesen Schrott würde ich natürlich nie nur einen Cent zahlen. Und viele andere wohl auch nicht.

Die werbefinanzierten Angebote vermitteln hingegen die Illusion von Gratis, weil den meisten Menschen gar nicht klar ist, was ihre persönlichen Daten wert sind. (Das ändert sich hoffentlich irgendwann einmal.) Doch mit der Werbung haben sie es mittlerweile eben deutlich zu weit getrieben. Daher sind die Argumente der Werbeblocker-Anbieter ja so richtig – schnelleres, privateres Surfen und lesbarer Content. (Ich liebe die Leseansicht in Safari; ist übrigens auch ein Werbeblocker ;-))

Statt in juristische Scharmützel zu investieren, wünsche ich mir Content in bester Qualität mit transparentem Finanzierungsmodell. Dann überlege ich mir gerne, was er mir wert ist.

Bis dahin bleibt der Werbeblocker an: ublock origin für Firefox, Adblock Plus für Safari („unaufdringliche Werbung“, was auch immer das sein soll, wird dort auch geblockt) und Blockr für meine iOS-Geräte.

Für die ganz hartnäckigen Fälle gibt es die Anti-AdBlocker-Blocklist. Und wenn alles nicht mehr hilft, dann lese ich halt anderswo – z. B. ein Buch.

Zwölf Jahre Speisekarten-Blog

Eingetragen am 2016-01-01 von Thorsten Sommer unter #interna.

Wenn man 10.000 Stunden in etwas investiert hat, dann kann man sich wohl getrost als Experte fühlen. Dann nehme ich jetzt einfach mal ein, ich sei so ein Experte. Denn seit mittlerweile fast 30 Jahren, davon jetzt schon zwölf in diesem Blog, beschäftige ich mich mit dem Thema Speisekarten.

Zwischenzeitlich habe ich so viele Karten gesehen, dass mich nur noch wenig überraschen kann. Ehrlich gesagt, machen die meisten Betriebe heute noch die gleichen Fehler wie vor Jahren. Und die guten Ideen bleiben vielfach ungenutzt. Insgesamt hat sich im Speisekarten-Umfeld in den letzten Jahren erschreckend(?) wenig getan. Aber vielleicht ist das Thema ja auch einfach ausentwickelt? Vielleicht gibt es ja keine neueren, anderen, besseren Konzepte mehr?

Auch die digitalen Karten machen es nicht wirkich besser. Masse statt Klasse, wohin man auch schaut. Da kann schon ein wenig Frust aufkommen.

Aber, wie auch in 2015, gibt es dann doch hin und wieder eine Perle. Und über diese Perlen berichte ich natürlich weiterhin. Hier auf diesem Blog, aus dem Open Web, anachronistisch selbst programmiert, ohne Facebook und Google+, dafür mit Liebe.

Ich hoffe, Sie bleiben mir auch weiterhin gewogen.

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