Oh, oh. Die Auflösung lässt ja lange auf sich warten. Wird langsam mal Zeit ... ;-)
Diesmal gab es ja zwei Dinge zu entdecken:
- Ich habe direkt gesehen, dass im Abschnitt „Sekt&Champagner“ gar kein Champagner zu finden ist. Er müsste richtigerweise „Sekt&Prosecco“ heißen.
- Holger merkt an, dass alle angebotenen Whiskeys genau das sind: Whiskeys (d. h. us-amerikanischen Ursprungs). Richtigerweise müsste der Kartenabschnitt demnach auch Whiskey heißen (und nicht Whisky, was auf europäischen Ursprung hindeuten würde).
Da seid ihr platt, oder? ;-))
Schöner Artikel über den ich da dank Herrn Sixtus gestolpert bin. Er beleuchtet einen weiteren Teil der von mir angemahnten moralisch-ethischen Konsequenzen des Internets:
Transparenz ist der Preis dafür, wenn man Prozesse dezentral und partizipativ organisiert. Das Internet vermag uns alle miteinander nach unseren Wünschen, Situationen, Wertemodellen und Interessen zu verbinden. Es kann dies aber nur, wenn wir ihm diese Präferenzen als Daten dazu bereitstellen.
[ via: ctrl+verlust ]
Lesebefehl. Auch für die Kommentare ...
PS: Mit wem ich wie, wann und warum verbunden werden will, will ich selbst bestimmen. Daher gibt es von mir auch so wenig Daten im Internet.
Tja, wie sagt man so schön: Besser spät als nie. – Daher mit einem Monat Verzögerung hier der achte Jahresrückblick auf das Speisekarten-Blog. (Habe ich dieses Jahr tatsächlich verschlafen. Könnte daran liegen, dass ich das Ganze schon so lange mache ;-))
Acht Jahre „blogge“ ich jetzt also. So schick und trendy wie das zu den Anfangszeiten des Speisekarten-Blogs auch war, heute ist das eher out als in. Wenn das irgendwie ging, dann ist die Blogosphäre und die Aufmerksamkeit dafür in 2011 gegenüber den Vorjahren noch weiter gesunken. Google+ hat sicherlich ein Übriges dazu getan. Blogs sind Nischenprodukte geworden. Ich lese sie immer noch gerne und der Vorteil der stetigen „Verschlankung“ der Blogosphäre liegt darin, dass die Qualität parallel dazu ansteigt. Auch was Schönes.
2011 gab es wieder weniger Einträge im Speisekarten-Blog (41, gegenüber 69 im Vorjahr). Die Kommentare sind noch einmal deutlich zurückgegangen (irgendwo demletzt fragte schon jemand, ob in der Blogosphäre überhaupt noch kommentiert werden sollte), von Trackbacks ganz zu schweigen (ich glaube, die sind mittlerweile ganz tot. Wenn überhaupt dann nur noch automatisierte Pingbacks. Für (manuelle) Trackbacks hat doch heutzutage keiner mehr Zeit bzw. Lust.)
Unbeirrt – wie es nun einmal meine Art ist – schreibe ich derweil immer mal wieder, je nach Lust und Laune (so wie heute) ein paar Zeilen und es gibt (interessanterweise) immer noch Leute, die das auch tatsächlich lesen. Und selbst wenn dem nicht so wäre – ich schreibe ja sowieso in erster Linie für mich selbst ;-))
Wie auch immer: Das Speisekarten-Blog wird es – und das kann ich gar nicht oft genug wiederholen – weiterhin geben. Also: Bitte bleiben Sie mir gewogen. Und wenn Ihnen ein Eintrag gefällt oder Sie eine Meinung dazu haben, dann hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar. Das ist ganz ohne unliebsame Nebenwirkungen, anonym und ohne Tracking-Cookies möglich. Freue mich über jede Rückmeldung ;-)
Hmmm ... weder aus Duisburg noch von den anderen ist bislang etwas zu hören. Ist das gut oder schlecht?
Ich muss meine Liste der Speisekarten-Arten erweitern: Um ein Kissen-Menü …
Die Karte stammt aus einem Hotel in Indien und listet tatsächlich auf sechs Seiten zwölf verschiedene Kissenarten zur Auswahl. – Na denn … „Gute Nacht!“
PS: Vielen Dank an Herrn Johannes Walter für diese Karte (und die anderen aus Indien).
Trinkgelder für die Servicekräfte sind steuerfrei, denn sie sind „nicht Leistende im Sinne des Umsatzsteuergesetzes“. Hatte ich hier ja schon einmal erwähnt. Anders sieht das bei den Inhabern von Gaststätten aus:
[ … ] Urteil vom 9. März 2011 (Aktz.: 4 K 1932/10) [ … ]
Nach der Rechtsauffassung der sächsischen Richter gehört zum umsatzsteuerlichen Entgelt alles, was der Leistungsempfänger, also der Gast, aufwendet, um die Leistung zu erhalten. Dazu würden auch die dem Gastronomen freiwillig gewährten Trinkgelder zählen. Begründung: Zwischen den von seinen Gästen an den Restaurantbetreiber als leistenden Unternehmer gezahlten Trinkgeldern und der von ihm erbrachten unternehmerischen Leistung bestehe eine innere Verknüpfung. Diese gebiete es, die Trinkgelder in die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer einzubeziehen.
[ via: DEHOGA ]
Ich habe es ja schon gesagt – hat leider nix genutzt und nutzt jetzt auch nix mehr. Aber ich habe es ja …
Genau so:
In der Frage, wie verhaltensbezogene Werbung datenschutzkonform umgesetzt werden kann, bestehen die europäischen Datenschützer weiter auf ein Opt-In-Verfahren. Demnach darf ein Tracking-Cookie nur gesetzt werden, nachdem ein Nutzer diesem speziellen Cookie explizit zugestimmt hat.
Websitebetreiber müssen einen Nutzer fragen, bevor sie bei ihm einen Cookie platzieren, sagt die Artikel-29-Datenschutzgruppe.
[ via: golem.de ]
Angesichts der Aber-Milliarden, die Facebook&Co. für das ganze Geraffel ausgeben, sollte das nun wirklich kein Problem darstellen.
… das Siebenschläfer in Braunschweig sei eine empfehlenswerte Bar – in Niedersachsen bzw. im Mixology Bar Guide 2012 – Nun, das kann ich bestätigen ;-)
Und eben jene Bar bildet auch die fotografische Grundlage für das Titelbild eben jenes Mixology Bar Guides 2012. (BTW: Ich kann mich noch gut an den Abend mit Helmut hier erinnern ;-)). Insider bemerken allerdings, dass das Foto aus dem Siebenschläfer spiegelverkehrt einmontiert wurde. Tsk, tsk. ;-))
Auf der Rückseite der Karte des Spirit of India findet sich ein sehr sympathischer Hinweis: „Bitte „klauen“ Sie diese Cocktailkarte. Ein wenig „Spirit“ für Zuhause!“ – So ist es richtig!

