Speisekarten-Blog

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Gastrosophie, Gastronomie, Sammelleidenschaft – vereint durch Speisekarten, beschrieben durch kurze Beiträge, Web-Tipps, Ideen und Ansichten.
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Gute Speisekarte – im Web

Eingetragen am 2013-05-19 21:17 von Thorsten Sommer in Blogging.

Die Bullerei hat eine neue Karte. An und für sich erst einmal keine weltbewegende Nachricht. Schaut man allerdings genauer hin, weiß man, warum mein Speisekarten-Herz höher schlägt:

Sehr schöne, individuelle, Lust machende Beschreibungen. Herkunftsnachweise. Kleine und große Portionen. Zurückgenommene Preise. Überschaubarer Umfang. Und das Ganze auch noch optisch sauber im Web und als PDF. – Man kann soviel richtig machen bei der Erstellung von Speisekarten.

Mal kein iPad als interaktive Speisekarte

Eingetragen am 2013-05-18 21:03 von Thorsten Sommer in Web-Tipps.

Usability-Test für eine interaktive Speisekarte, die mal nicht auf dem iPad basiert, im usabilityblog (Was es nicht alles für Blogs gibt!? ;-)):

Immer wieder begegnen mir spannende Konzepte für digitale, interaktive Systeme in der Wildnis, die mein UX-Herz höher schlagen lassen. Aber zur Berufskrankheit gehört auch, dass ich diese natürlich gleich analysieren muss: Was funktioniert gut, was nicht? Was hätte ich vielleicht anders gemacht? Diese Gedanken möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

[ via: usabilityblog ]

In dem Eintrag wird rasch deutlich, dass Usability für Speisekarten ein Schnittmenge zwischen unsere Blogs ist ;-) Vielen Anmerkungen von Jan Pohlmann (dem Autoren des Eintrages) schließe ich mich gerne an. Und zum Trost: Auf dem iPad habe ich durchaus schon ansprechende(re) interaktive Speisekarten gesehen.

Griechische Speisekarten

Eingetragen am 2013-05-14 20:38 von Thorsten Sommer in Web-Tipps.

Eine Seite, die sich auf Speisekarten aus einem Land spezialisiert – in diesem Falle Griechenland? Da würde mich ja Motivation und Ziel interessieren, doch leider habe ich auf meine Kontaktanfrage keine Antwort erhalten. – Obwohl die Texte etwas älter und die Fotos eher einfach sind, findet der ein oder andere meiner Leser vielleicht doch eine wichtige Info auf den ansonsten recht informativen Seiten. Viel Spaß.

Speisekarte mit unsichtbaren Preisen

Eingetragen am 2013-04-07 19:35 von Thorsten Sommer in Blogging.

Mehr als 25 Jahre Speisekarten aller Art … und man kann mich in diesem Thema immer noch überraschen. Diesmal mit einer Knalleridee aus Schweden in der Rubrik „Preise kann man auf einer Karte gar nicht weit genug zurücknehmen“:

Die "Brass Bar" ist der VIP-Club des Café Opera in Stockholm. Wie es sich für eine exklusive Bar gehört, werden natürlich ungern Preise auf den Speise- und Coctailkarten gedruckt. Wer beim Essen und Trinken trotzdem kein schlechtes Gewissen haben möchte, kann mit dem Finger den schwarzen Balken langrubbeln. So werden die Preise für kurze Zeit sichtbar und verschwinden dann wieder ins Schwarze.

[ via: grafiker.de ]

Erfinder dieser tollen Idee ist eine Grafikagentur aus Schweden. Was mich in meiner Meinung bestärkt, dass man beim Erstellen von Speisekarten, Getränkekarten, Menükarten oder welcher Karte auch immer, am besten auf Profis zurückgreift!

Genuss von Tabakwaren

Eingetragen am 2013-02-18 18:08 von Thorsten Sommer in Blogging.

Langsam, aber stetig füllt sich die Speisekartensammlung in Blog-Form. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Blog-Einträge mit Datum des jeweiligen Restaurantbesuches gemacht werden, d. h. teilweise sehr weit in der Vergangenheit liegen können. – Aus der Karte des Betriebs von Juan Amador in Langen stammt dieser Ausschnitt:

Während des Menüs bitten wir Sie, auf den Genuss von Tabakwaren zu verzichten. Herzlichen Dank.

Die Karte stammt aus der Zeit vor dem gesetzlichen Rauchverbot in Deutschland. Erinnert sich noch jemand an diese Zeit? Ich für meinen Teil freue mich übrigens mittlerweile manchmal heimlich, wenn ich etwas Tabakduft in die Nase bekomme. Nicht während eines Menüs, aber gerne im Anschluss. – Wer erinnert sich sonst noch an die Zeit vor dem Rauchverbot? Wie wäre es, wenn man sich mal wieder diesem Genuss hingeben dürfte – in entspannter Atmosphäre, nach einem köstlichen Mahl?

Nicht Gegessenes bezahlen – ein neuer Trend?

Eingetragen am 2013-02-12 17:35 von Thorsten Sommer in Blogging.

Das Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie vermeidbar ist, sollte allen klar sein. Das Hotel Schwarzer Adler in Moers-Schwafheim geht jetzt „etwas radikalere Wege“ beim Umgang mit Gästen, die beim All-you-can-eat-Gambas-Abend über die Stränge schlagen:

Bitte bestellen Sie nur so viel, wie Sie essen können.

Nicht angegessene, nachbestellte Gambas werden mit € 10,00 berechnet.

[ via: Hotel Schwarzer Adler ]

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Formulierung auf der Karte wasserdicht (im rechtlichen Sinne) ist. Und der ein oder andere Gast wird seine Reste ggf. unter dem Salat verstecken ;-) Trotzdem halte ich die Ankündigung, nicht Gegessenes zu berechnen, erst einmal für einen mutigen Schritt. Ob das gleich ein Trend wird, bleibt natürlich abzuwarten. Über Erfahrungsberichte dazu würde ich mich freuen ;-)

Speisekarten richtig schreiben: Impressum

Eingetragen am 2013-02-01 21:29 von Thorsten Sommer in Blogging.

Angeregt durch einen meiner Leser ein funktionaler Hinweis: Jede Karte sollte einige Angaben enthalten, anhand derer man Karte und Betrieb bzw. Ereignis auch im Nachgang noch identifizieren kann:

  • Name des Betriebes oder Anlass des Ereignisses.
  • Adresse, Kontaktdaten und Öffnungszeiten (bei Betrieben).
  • Datum – des Anlasses oder der Erstellung.

Mit diesen Angaben wird die Karte zum Erinnerungsstück und zum Werbeträger. Leider fehlen sie jedoch viel zu häufig.

PS: Für die Besserwisser unter uns: Nach DIN5008 bzw. ISO8601 werden numerische Daten im Format „jjjj-mm-tt“ notiert. Die DIN trägt allerdings nicht umsonst den umgangssprachlichen Titel „Büroschreibregeln“. Bei anlassbezogenen Karten würde ich daher das ebenfalls zulässige alphanumerische Format empfehlen, z. B. „1. Februar 2012“.

Gastronomie-Seiten für mobile Geräte

Eingetragen am 2013-01-28 18:17 von Thorsten Sommer in Blogging.

Etwas provozierend textet man bei netzwertig.com: „Einzelhandel und Gastronomie haben den Smartphone-Boom verschlafen“. Naja, ganz unrecht haben sie damit nicht:

Torstenssons drei Kriterien für eine vernünftige mobile Website: Speise- und Getränkekarten, die auch mit dicken Fingern bedient und eingesehen werden können, ein Design, das für die Displaydimensionen von iPhone und typischen Android-Geräten geschaffen wurde, sowie ein Verzicht auf Details, welche die Ladezeit unnötig verlängern.

[ via: netzwertig.com ]

Ich halte es übrigens immer noch für die weitaus bessere Idee, dass gastronomische Betriebe in eine eigene(!) Website investieren – statt sich einer der diversen Plattformen unterordnen. Die eigene Philosophie, den eigenen Betrieb, den eigenen Mehrwert bitte auf einer eigenen Website darstellen. Sonst geht man in der Menge einfach unter.

Es ist übrigens erschreckend zu sehen, wieviele Besuche die Karten in meiner Galerie erhalten, weil die betreffenden Betriebe überhaupt keine eigene Website haben (geschweige denn eine, die für Mobilgeräte optimiert wäre). Sowas darf nun wirklich nicht passieren. Wenn jemand „Restaurantname Stadtname“ in den Suchschlitz tippt, sollte immer eine eigene Website zu finden sein. Viel muss dort auch gar nicht stehen – Anschrift, Öffnungszeiten und Kontaktdaten reichen ja schon. Das geht mit den einschlägigen Homepage-Baukästen heutzutage zu minimalen Kosten. Und selbst etwas ausführlichere Web-Seiten inkl. Aufbereitung für Mobilgeräte kosten nicht wirklich die Welt. (Beispiel gefällig?)

Creative Commons für die Speisekarte

Eingetragen am 2013-01-20 13:46 von Thorsten Sommer in Blogging.

Die Anregung für den vorherigen Artikel gab übrigens eine Infografik zum Thema Creative Commons-Lizenzen (gefunden bei karrierebibel.de).

Demnach gibt es mehr als genügend Fotos, Bilder und Grafiken für alle Speisekarten dieser Welt mit einer CC-Lizenz. Man muss sie halt nur finden. Doch leider habe ich bisher noch kein Verzeichnis von CC-lizensierter Food-Fotos auftreiben können. (Wer weiß ggf. etwas?)

PS: Am Rande sei erwähnt: Die gesamte Speisekarten-Seite unterliegt einer CC-Lizenz (aktuell CC BY-NC-SA 3.0 DE).

Lizensierte Speisekarten?

Eingetragen am 2013-01-19 12:04 von Thorsten Sommer in Gastronomie.

Tja, welchem Lizenzmodell unterliegen eigentlich Speisekarten? Und welche Lizenzmodelle müssen bei der Erstellung von Speisekarten beachtet werden? Gute Fragen … Versuch einer Annäherung:

Zunächst einmal sind alle gastronomischen Betriebe gesetzlich verpflichtet, öffentlich über ihr Angebot zu informieren (gemäß PAngV). Meinem laienhaften Verständnis nach wären sie damit amtliche Werke und daher gemeinfrei. (Was meinen die Juristen dazu?!)

Und selbst wenn die Karten dieser Definition nicht entsprächen, haben die Betriebe ein vitales Interesse an der zweiten Grundfunktion jeder Karte: Der Information zu Angebot und Betrieb – als Marketing-Instrument also. In diesem Sinne ist also davon auszugehen, dass die Betriebe gleichzeitig ein hohes Interesse daran haben (sollten), dass ihre Karten von möglichst vielen Menschen gelesen werden.

Gleichzeitig stecken in Speisekarten jedoch teilweise erhebliche Investitionen. Eine Karte ungefragt mitzunehmen ist daher nicht einfach nur schlechter Stil, sondern im Zweifelsfall Diebstahl.

Außerdem wirken bei der Erstellung von Speisekarten meistens mehrere Personen oder sogar Betriebe zusammen. Neben dem Gastronomen sind evtl. Texter, Grafiker, Photographen oder Redakteure an der Erstellung der Karte beteiligt. Deren Zulieferungen unterliegen dann ebenfalls Lizenzmodellen bzw. Urheberrechten. (Die vor dem ersten Auslegen der Karte geklärt sein müssen – natürlich inklusive eventuell fälliger Lizenzgebührenzahlungen.)

Hmmm … insgesamt noch nicht wirklich erhellend. Aber vielleicht weiß einer meiner Leser ja mehr?!

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