Speisekarten-Blog

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QR-Codes auf der Speisekarte?

Eingetragen am 2014-03-22 07:55 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

Vapiano bringt QR-Codes auf Speisekarten – und eine ganze Armada von Pressemitteilungen dazu. Ich frage mich allerdings, ob daraus für Gäste ein echter Mehrwert entsteht oder mal wieder nur die Marketing-Trommel gerührt wird.

Beim Essen auch noch mit dem Smartphone herumspielen – das übertreiben die meisten sowieso schon. Ich kann daher gut drauf verzichten.

Speisekarte am Stiel

Eingetragen am 2014-03-13 19:52 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

„Auf solche Ideen kommen nur unsere kreativen Kunden“ – da gebe ich den Machern von printweb.de gerne recht.

Ob die Kartenform praktikabel ist, bleibt offen. Auf jeden Fall erfüllt sie mein Plädoyer für die kleine Karte.

Tische als Speisekarten – nächster Versuch

Eingetragen am 2014-03-04 15:51 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

Vor ein paar Jahren brauchte es noch Beamer und Windows – heute könnte Touch die Lösung sein:

Gemeinsam mit Chaotic Moon Studios hat die Kette dieses Konzept für einen interaktiven Tisch entworfen. Darauf lässt sich nicht nur die Bestellung eigenhändig und spielerisch vornehmen, sondern auch die Wartezeit überbrücken. Mit Tischnachbarn sprechen wird eh komplett überbewertet…

[ via: langweiledich.net ]

Aber mal ganz ehrlich: Hat bei dem Konzept schon irgendwer an Hygiene bzw. Sauberkeit gedacht? Oder soll der Service die Dinger nach jedem Gast mit einem Mikrofasertuch wieder auf Hochglanz wienern? Vermutlich bleibt das Konzept daher noch ein Weilchen nur ein Konzept.

Menükarte zu Weihnachten

Eingetragen am 2013-12-29 13:45 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

So sieht eine „benutzerfreundliche“ Menükarte zu Weihnachten aus:

Der Service nummeriert die Menüs einfach von 1 bis 9. Die Gäste können sich schnell und unkompliziert orientieren. Die Küche hat eine überschaubare Varianz, so bleiben die Wartezeiten kurz.

Für alle, die hier nach „Menükarte Weihnachten“ oder „Menü Weihnachten“ suchen, ein hoffentlich guter Landeplatz ;-)

So bitte nicht …

Eingetragen am 2013-12-22 16:22 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

Nee, liebe Leute. So geht das gar nicht!

Selbst auf Personenstopperformat nicht wirklich lesbar. Wer denkt sich sowas aus? Und wer macht angesichts solch einer Karte keinen Bogen um den Laden?

Gästesensitive Speisekarten

Eingetragen am 2013-12-17 21:17 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

Hatten wir hier ja schon häufiger: Gästesensitive Speisekarten, also Karten, die auf die Gäste reagieren: Zahlen Sie, was Sie wollen. oder Zahlen Sie abhängig davon, wie es Ihnen geschmeckt hat. – Neu ist, dass der Preis abhängig von der Freundlichkeit des Gastes variiert:

[ via: langweiledich.net ]

Charmante Idee ;-)

Blinden-Speisekarten in Trier

Eingetragen am 2013-12-06 07:08 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

Gute Aktion:

Alle interessierten Trierer Gaststättenbesitzer können eine barrierefreie Speisekarte erhalten. Die Materialkosten übernimmt der Behindertenbeirat.

[ via: glaubeaktuell.net ]

Sicherlich ein Anreiz für die Gastronomen und vor allem ein Service für Blinde.

Wenn die Zeit eine Rolle spielt …

Eingetragen am 2013-12-03 07:12 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

Zeit für eine weitere Neuerung (zumindest für mich) auf den Speisekarten der Welt: Eine Karte, die das Angebot nach Zubereitungszeiten gruppiert:

Hansjörg Hefel ist General Manager des Frankfurt Marriott und hat jetzt im Restaurant in der Hotellobby die Speisekarte nach Minuten eingeführt. Ab sofort finden die Gäste die Gerichte nicht mehr nach Vor-, Haupt- und Nachspeisen gegliedert, sondern nach fünf Minuten, zehn Minuten und zwanzig Minuten. Je nachdem, was sie bestellen, steht das Essen in der entsprechenden Zeit auf dem Tisch.

In jeder Zeitkategorie gibt es zwischen sechs und acht Gerichte zur Auswahl. In fünf Minuten bekommen Gäste zum Beispiel cremigen Hummus mit geröstetem Sesam und knackigem Pitabrot. Auf der Zehn-Minuten-Karte steht unter anderem Spinatsalat mit gebratenem Ziegenkäse und Balsamicodressing. Für alle, die zwanzig Minuten Zeit haben gibt es frische Pasta, gebratenes Lachssteak, Garnelencurry, Rib Eye oder Filetsteak.

[ via: 02elf Abendblatt ]

(Der Rest des zitierten Artikels liest sich leider nur noch wie eine Pressemitteilung.)

Für den hungrigen Geschäftsmenschen unter Zeitdruck sicherlich genau das Richtige (ich spreche aus Erfahrung.) Hier trifft Speisekarten-Gestaltung auf Kundenbedürfnis. So soll es sein. – Ich hoffe, dass Inhalt und Gestaltung dieser Speisekarte mit dem Konzept mithalten können.

Die Karte hätte ich natürlich gerne! Wenn also jemand aus dem Raum Frankfurt mitliest … ?!?

Kleine Karte beim Blauen Riesen

Eingetragen am 2013-10-23 21:19 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

Ich selbst betrete IKEA-Läden wenn überhaupt nur zielgerichtet und nutze die kürzest möglichen Wege. Hunger kommt da selten auf. Trotzdem gehört es wohl zur Allgemeinbildung die „sagenhaften“ Fleischbällchen des Konzerns mindestens einmal gekostet zu haben. Dann liest sich auch die Entstehungsgeschichte der IKEA-Restaurants plötzlich ganz nett. Und man erfährt nebenbei, dass auch die Großen ihre Speisekarten mit Sinn und Verstand aufbauen:

"Wir haben uns für fünf Gericht entschieden, weil man in einem Geschäft, in dem an einem Samstag 5000 Kunden bedient werden sollen, nicht 25 Sachen auf der Karte stehen haben kann", sagte Hullberg, der später bei Ikea aufhörte. "Das funktioniert nicht. Die Mitarbeiter haben nicht genug Zeit, um das Essen zu holen und es gibt zu viele Vorräte."

[ via: Süddeutsche.de/WSJ.de (u. a.) ]

Wer hätte das gedacht – mein Plädoyer für kleine Karten wird auch hier erhört. Und das aus wirtschaftlichen Gründen. So weitermachen.

Tablet oder Speisekarte?

Eingetragen am 2013-09-15 16:35 von Thorsten Sommer unter #Blogging.

In der Westdeutschen Zeitung wird über die Zukunft der Speisekarte philosophiert:

Hängt der Kellner sein Tablett nun an den Nagel? Mitnichten: Er bringt nach wie vor die gewählten Speisen zum Gast und hilft ansonsten bei der Bedienung der Tablet-PCs – ein in der Praxis noch vielfach nötiger Service. Die Zukunft der Gastronomie dürfte ohnehin nicht in der weitestgehenden Digitalisierung liegen – für viele gehören Kellner und Speisekarte einfach zum bewusst langsamen Restaurant-Genuss-Erlebnis dazu.

[ via: Westdeutsche Zeitung ]

Das sehe ich auch so.

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