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iPad-Weinkarten II

Eingetragen am 2011-05-05 17:59 von Thorsten Sommer in Blogging.

Ist zwar noch sehr us-amerikanisch, aber zeigt sicherlich in die richtige Richtung: SmartCellar.

PS: Danke an Andrew für den Tipp.

iPad-Weinkarte steigert Umsatz

Eingetragen am 2010-09-20 20:19 von Thorsten Sommer in Blogging.

Das wiederum kann ich mir gut vorstellen:

Cult of Mac berichtete, dass sie einen um elf Prozent gesteigerten Absatz verzeichnen konnten, seitdem sie ihre Weinkarte auf einem iPad anbieten. Und auch ein Software-Hersteller, der interaktive Weinkarten im Angebot hat, verzeichnete eine stärkere Nachfrage in den letzten Monaten.

[ via: PadMania ]

Weinkarten sind schon heute eher Listen und sollten mit vielen Informationen angereichert werden, die bei der Auswahl helfen, z. B. Bilder der Etiketten (wie hier schon einmal angeregt). Die letztendliche Auswahl trifft man dann sowieseo erst mit der Flasche vor der Nase bzw. nach dem Probierschluck. summa sumaru. also eine sinnvolle iPad-Anwendung.

Was meinen die Wein-Blogger unter meinen Lesern denn so dazu?

Weinkarte des Jahres

Eingetragen am 2008-11-23 19:05 von Thorsten Sommer in Blogging.

Pünktlich zu Beginn der dunklen Jahreszeit und damit der Zeit, in der Menschen vielleicht auch mal aushäusig essen gehen mögen, überschlagen sich wieder die Pressemitteilungen, die mehr oder weniger indirekt einzelne Betriebe bewerben. So verstehe ich auch die Ausrufung der Weinkarte des Jahres wie gerade durch Feinschmecker bzw. Gault Millau erfolgt.

Die Karte der Insel in Hannover werde ich in den nächsten Tagen mal einer persönlichen Prüfung unterziehen. :*) Demnach wäre oben unterstellte Absicht also erfolgreich.

Die Geschichte von der Sonder-Weinkarte

Eingetragen am 2008-11-21 20:02 von Thorsten Sommer in Blogging.

Wieder einmal ein ganz besonderes Stück wurde mir neulich geschenkt: Eine (zugegebenermaßen ältere) Weinkarte des Restaurants Alte Burg in Dreiech. „Ausgefallen“ ist hier wohl zu wenig gesagt, ich würde schon von „Einmalig“ reden wollen.

Denn: Hier wurden die Namen deutscher Weine (bzw. deren Lagen) so in einer Weinkarte aufgereiht, dass sie tatsächlich eine lesbare Geschichte ergeben! Respekt dem Autor. Wenn die Weine dann tatsächlich noch alle existier(t)en und bestellt werden konnten (Weinblogger vor! Wer kann das bestätigen?), dann komme ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. 8-)

PS: Diese Karte wurde mir freundlicherweise von Wolfgang Keßler zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

Weinkarte für Anfänger und Entscheidungsschwache

Eingetragen am 2008-07-05 17:59 von Thorsten Sommer in Blogging.

Dieses wirklich sehr schöne Beispiel für eine „erwartungskonforme“ Karte habe ich bei Flickr in den Fotos von mac42 gefunden. – Ok, ok, entspricht nicht ganz den Vorgaben für Getränkekarten (dort müssen nämlich bestimmte Angaben zu jedem Wein gemacht werden), aber für den nicht-wein-gebildeten Gast sicherlich eine nette Geste. Letztendlich gibt diese Aufzählung einen Hinweis auf die Unterstützung und Kompetenz des Personals – und letzteres kann gerade Wein-Anfängern sicherlich besser helfen als der eigene, hilflose Blick in die Karte.

Mich interessiert dann noch, wie die Deckungsbeiträge der drei Kategorien gestaffelt sein sollten? Mit ein wenig Menu Engineering können hier sicherlich recht schnell und einfach Optimierungen erfolgen. – Welche Kategorie mag wohl die Cash Cow in dieser Dreierreihe sein? (Ich tippe auf „Better“.)

Interaktive Weinkarte?!

Eingetragen am 2007-10-30 08:05 von Thorsten Sommer in Blogging.

Eine interaktive Weinkarte – sozusagen „Weinkarte 2.0“ – hört sich gut an. So eine Karte soll es in der Wein Kultur Bar in Dresden geben:

Die Weinliste dieser Weinbar ist im Grunde genommen keine Weinkarte – nicht nur weil sie auf Grund ihrer insgesamt 250 gebundenen Seiten ein ziemlich dicker Weinschmöker ist. Der Sommelier aus Leidenschaft weiss natürlich, dass jeder einen individuellen Wein-Geschmack hat. Deshalb verzichtet er auf ellenlange Deklarationen und fordert stattdessen den Gast dazu auf, den empfundenen, ganz persönlichen Eindruck neben dem jeweiligen Wein auf der Karte zu verewigen. Auch für die eine oder andere Anekdote ist dort Platz. So soll eine lebendige Karte entstehen, die den Gästen erlaubt, von den Erfahrungen ihrer „Vor-Trinker“ zu profitieren.

[ via: the drink tank ]

Interaktive Karten sind leider viel zu selten. Wenn ich Mario Scheuermann richtig verstanden habe, führt dieser Ansatz zu einer Art Weinkarte 2.0, auf der sich die Gäste untereinander austauschen. Bin äußerst gespannt darauf und habe daher beim Besitzer nachgefragt. Ergebnis folgt

Ganz mutige Gastronomen könnten dieses Konzept ausweiten und in der Karte zu allen Produkten Kommentarfelder für die Gäste vorsehen. Wer traut sich? :-)

Weinkarte der DB

Eingetragen am 2007-07-19 15:37 von Thorsten Sommer in Blogging.

Die Deutsche Bahn legt jetzt in ihren Zügen (wieder) Weinkarten aus – berichtet Mario Scheuermann im drink tank:

Ich weiss nicht, wann es zum letzten Mal so etwas gegeben hat oder ob dies überhaupt mal der Fall war. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich ganz früher (mein Grossvater lebte noch) mal an Bord des legendären TEE „Rheingold“ eine eigene Weinkarte gesehen habe.

[ via: the drink tank ]

Und wenn Herr Scheuermann das noch nicht gesehen hat, dann hat das noch niemand gesehen ;-))

Beste Spanien-Weinkarte 2007 gesucht

Eingetragen am 2007-05-27 16:04 von Thorsten Sommer in Blogging.

Solche Wettbewerbe sieht man ja häufiger:

Eine Fachjury, bestehend aus der Sommelière und Gastronomin Christina Fischer, den Fachjournalisten David Schwarzwälder und Jürgen Mathäß sowie dem Chefredakteur des GaultMillau Magazins, Michael Tempel, wird die eingesandten Weinkarten entsprechend der folgenden Gesichtspunkte begutachten:

Die Bewertungskriterien

  • das Verhältnis spanischer Weine zu den übrigen Weinen auf der Weinkarte,
  • die Kreativität und Vielfalt bei der Auswahl der Weine,
  • die Ausgewogenheit in Bezug auf Herkünfte und Qualitäten,
  • die faire Kalkulation für den Gast,
  • die grafische Gestaltung der Weinkarte,
  • die Rechtschreibung sowie die korrekte und vollständige Bezeichnung.

[ via: Gourmet Report ]

Wenn man sich die letzen Bewertungskritierien ansieht, fragt man sich natürlich, warum ich nicht in der Jury sitze ;-) (oder die Kollegen von Gastro-Text.)

Weinkarten 2007 ausgezeichnet

Eingetragen am 2007-01-31 00:18 von Thorsten Sommer in Blogging.

Und wieder einmal wurden einige Karten ausgezeichnet. Diesmal Weinkarten:

Die drei besten Weinkarten Deutschlands wurden auch diesmal von einer unabhängigen Fachjury auszeichnet. Die Preisträger sind Birgit und Dieter Müller (Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach), Hans Burkhardt Ullrich (Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim) und Oliver Dewet Schmidt (Grashoff’s Bistro in Bremen).

[ via: AHGZ ]

Vermutlich wurde auch diesmal primär der Inhalt bewertet, weniger die Form. Und ich bleibe wieder mit meiner Frage alleine, ob und wie letztere nicht vielleicht doch in die Wertung eingegangen ist.

Umfängliche Weinkarte

Eingetragen am 2006-06-09 14:02 von Thorsten Sommer in Blogging.

In den Feinschmeckerforen wird eine interessante Frage zu Weinkarten gestellt:

Hallo,
was glaubt ihr, wie umfangreich sollte in einem guten Restaurant die Weinkarte sein?

In vielen guten Restaurants bekommt man eine Weinkarte, die eher die Bezeichnung
Weinbuch verdient. Obwohl mir das Studium eines solchen Weinbuches durchaus Spaß
macht, sehe ich auch ein paar Probleme:

1) der nur durchschnittlich Weinkundige ist hoffnungslos überfordert. Es nagt an seinem
Selbstbewusstsein, dass er viele Namen liest, die ihm nichts sagen. Wenn er Glück hat,
gerät er an einen fachkundigen Weinkellner, der ihm weiterhilft. Dafür wäre aber das
Weinbuch nicht notwendig gewesen.
2) in Begleitung meiner besseren Hälfte frage ich mich oft, wie lange darf ich lesen,
ohne dass es unhöflich ist. Ich stelle es mir nicht sehr kurzweilig vor, wenn der
Begleiter eine halbe Stunde als Gesprächspartner nicht zur Verfügung steht.

Ich freue mich schon auf eure Antworten
Taillevent

[ via: Feinschmeckerforen ]

Meine persönliche Antwort lautet: Kommt darauf an :-)

Ist es dem guten Restaurant daran gelegen, auch gute Weine zu verkaufen und über den Wein als Zusatzangebot eine USP aufzubauen? Dann sollte kompetentes Personal vorhanden sein, welches die Weinkarte (oder das Weinbuch) mehr als nur oberflächlich kennt und passende Empfehlungen geben kann bzw. bei der Abarbeitung hilft. Außerdem werden Gäste kommen, die sich durchaus mit Weinen auskennen und Umfang und Inhalt des Weinbuches zu schätzen wissen. Je größer das Weinwissen, desto länger darf es und umso kürzer müsste es dann eigentlich dauern.

Mir selbst macht es Spaß in solchen Weinbüchern zu stöbern. Dann lese ich im Normalfall allerdings nur bestimmte Abschnitte (deutsche Weißweine aus Rheingau und Nahe, Rotweine aus Übersee. Bei Gelegenheit werde ich mich mal in die Franzosen einarbeiten, die sind mir bislang aber zu unübersichtlich :-/).

Wer jedoch über das Studium einer Karte seine Begleitung vergisst, hat ein ganz anderes (und viel größeres) Problem.

Als unsicherer Gast sollte man mit Weinbüchern ganz anders umgehen: Gar nicht erst entgegennehmen und sich auf die Empfehlungen des Sommeliers verlassen. Das ist meistens erfolgreich :*)

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